Unser Körper besteht zu über 50% aus Wasser!

Warum aber schauen wir bei der Qualität unseres körperlichen Hauptbestandteils nicht genauer hin?!
Zugegeben, auch wir haben einfach in das vertraut, was uns über die Leitungen angeliefert wird. Bis wir in die Recherche gegangen sind und die Qualitätsmerkmale verstanden haben. Seither überprüfen wir unser Wasser täglich.

Zum Glück! Unser Wasser hier ist nicht soooo schlecht wie anderswo in Deutschland, aber auch eben nicht so gut, wie es mit wirklich wenig Aufwand sein könnte.
Als Teetrinker, wie wir es sind, merkt man das aber ganz schnell. Der Teppich auf dem Tee ist immer schnell sichtbar.

 

Der Mensch ist ein »Wasserwesen«...

denn der Anteil an Wasser im Körper variiert in Abhängigkeit vom Alter.
Bei einem Neugeborenen sind es etwa 70–80 % des Körpergewichts. Im Lauf des Lebens nimmt der Anteil immer weiter ab, bis er sogar bei 45-50% für einen etwa 85 jährigen Menschen liegen kann.
Dabei besteht das Blut, das größtenteils in den Gefäßen zirkuliert, durchgängig zu über 50 % aus Wasser. Das meiste Wasser befindet sich innerhalb der Körperzellen im sog. Intrazellulärraum. Der Rest, etwa ein Drittel, im Extrazellulärraum, also außerhalb der Zellen.
Viel Wasser im Körper, aber mit welcher Aufgabe?! Nur Schwitzen?

Die ausreichende Wasserzufuhr ist sowohl für die Funktion der unterschiedlichen Organe als auch des gesamten Körpers absolut wesentlich. Das Wasser regelt die Herzkreislauffunktion und ist essentiell für den Stoffwechsel. Das Wassermolekühl transportiert dabei wichtige Nährstoffe in die Zellen, aber eben auch Abfallprodukte aus den Zellen wieder heraus um dann aus dem Körper ausgeschieden zu werden.
Ein schöner Vergleich den wir mal gehört hatten war, das ein Wassertropfen oder aber Molekühl, das schon zur Hälfte mit "Dreck" beladen ist, eben auch nur die andere Hälfte wieder an Abfallprodukten aus den Zellen heraustragen kann. Das, was das Wassermolekühl mitbringt, sollte in den Zellen auch notwendig sein, um die "Ladung" möglichst komplett zu entladen. Denn nur dann ist das Molekühl auch maximal aufnahmefähig für die Abfallprodukte, die auszuscheiden sind.
Klingt irgendwie logsich oder?

Ob es die ideale Nierenfunktion ist, die möglichst optimale Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff und Nährstoffen oder aber die generelle Steigerung der Leistungsfähigkeit des Immunsystems. Allein nur diese Beispiele haben wichtige Aufgaben für einen möglichst gesunden Körper.

Wir durften feststellen, daß die Wasserqualität in Deutschland sehr stark schwankt. Hier am Wohnsitz der Familie haben wir das Glück eine Messwert von knapp unter 100ppm (parts per million) zu haben. Das mag am Moorgebiet liegen, was generell schon recht weiches Wasser verursacht.
Bei unseren Reisen durch das schöne Heimatland haben wir in verschiedensten Regionen Halt gemacht und uns umgehört wie es dort ist. Unser Messgerät hat uns alles aufgezeigt. Von gut bis ganz ganz schlecht. Man glaubt es kaum.
Bis zu über 900ppm im Allgäu auf dem Land. Nicht mal in der Stadt!!

 

Welche Aussagekraft hat die ppm-Messung?

Ehrlicherweise muss gesagt sein, daß der reine ppm Wert mit etwas Vorsicht zu geniessen ist. Sind einem wirklich reinen Quellwasser wieder Mineralien zugeführt worden, steigt der ppm Wert wieder deutlich über die 100 und auch weiter an.
Daß das Wasser in Deutschland aber grundsätzlich so wertvoll sein kann, ist eher nicht anzunehmen. Man verzeihe uns bitte den Anflug von Pessimismus.
Ein weiteres Merkmal zur Wasserqualität ist der pH-Wert. Trinkwasser sollte einen pH-Wert von 6,5 bis 7,5 aufweisen. Erlaubt ist sogar eine Spanne von 6,5 bis 9,5, bevor es zu gesundheitlichen Schädigungen kommen kann. Dennoch ist der ppm Wert, der mit einem einfachen TDS Messgerät für knapp 25€ innerhalb von Sekunden gemessen werden kann, ein erstes gutes Indiz.

 

Sind 900ppm jetzt wirklich schlecht?

TDS-Grenzwerte (ppm) der EU, USA & WHO
Grenzwerte nach Gebieten Leitfähigkeit
Grenzwert für Trinkwasser (EU-Richtlinie) ≤ 200 ppm
WHO-Grenzwert für Krisengebiete ≤ 375 ppm
Grenzwert in Deutschland ≤ 1400 ppm
Empfehlung in USA (Trinkwassernorm) ≤ 500 ppm

Das beste Deutschland aller Zeiten. Selbst die Kriterien für ein Kriesengebiet, was wir ja immer mehr sind, werden nicht einmal eingehalten.
Deutschland ist in der Wasserqualität an der vorletzten Stelle in Europe (!), knapp vor Malta. Irgendwie fühlt sich das wie bei ESC an... Germany, one point!

Wer dazu tiefer rechercheiren möchte wird feststellen, daß die Wasserqualität vor Jahren noch deutlich besser war. Die Grenzwerte wurden einfach mal angepasst...

 

Was kann man zur Verbesserung der Wasserqualität nun daheim tun?

Nahezu sämtliche Verunreinigungen im Wasser lassen sich mit einer Osmose Anlage herausfiltern. Osmotisches Trinkwasser kommt dem destillierten Wasser sehr Nahe und ist daher nicht nur frei von Verunreingungen, sondern auch frei an Mineralien. Wer osmotisches Wasser trinkt, sollte daher unbedingt auf die ausreichende Zufuhr an Mineralien achten. Das ist nicht sehr schwer, aber man sollte es eben im Auge behalten.

Eine gezielte Salzsole beispielsweise, kann, vorsichtig zudosiert, das osmotische Wasser schon wieder so umfangreich anreichern, das eine "normale" Versorgung mit Mineralien über das gereinigte Wasser möglich ist. Auch lässt sich ein reines Wasser besser energetisieren und ist auch deutlich zellgängiger für den Körper als ein belastetes.

 

Auf was aber, sollte man bei einer Osmose-Anlage achten?!

Wenn man die Grundaufgabe einer Osmose Anlage erst einmal im Ansatz verstanden hat, ist alles etwas einfacher. Die Anlagen sind alle konzeptionell gleich aufgebaut. Die Filterkapazität und die Durchflussmenge sind die zwei Hauptkriterien, die dann die Unterschiede machen. Aber der Reihe nach.
Zunächst wird mit einem Sediment-Filter alles raus gefischt was eher grob anzufinden ist. Partikel größer 5µm (0,005mm) werden in der ersten Filtereinheit eingesammelt. Dann geht es für das Wasser weiter in ein Aktiv-Kohle Filter mit gleichem Filtergrad, also auch 5µm. Danach noch einmal durch ein Sedimentfilter, jetzt aber mit nur 1µm (0,001mm).
Das war die Vorreinigung, denn danach geht es für das Wassermolekül in die Osmosemembran. Hier wird alles rausgefiltert, was eben kleiner als 1µm ist. Um den Filtervorgang optimal zu haben sind hier leider auch Verluste hinzunehmen. Es gibt im Filtervorgang ein Volumen an "Spülwasser", welches noch für den Garten verwendet werden kann, aber eben alle restlichen Unreinheiten, also immer noch kleiner als 1µm, von der Membran abführt. Nur das wirklich saubere Wasser durchdringt die Membran und tritt die Reise in unsere Karaffe an. Nach der Membran durchläuft es aber nochmals ein Filter, der aus Aktivkohle und Kokosfasern besteht. 0,5µm ist hier jetzt der Filtergrad. Dieser Kombifilter ist auch mit Silberionen angereichert um der Bakterienentwicklung bei stehendem Wasser entgegen zu wirken. Dann aber ist der Weg frei in unsere Karaffe mit einer erreichten Sauberkeit von etwa 10ppm.

 

Unsere Erfahrungen...

Seitdem die Filteranlage nun läuft haben interessanterweise gerade die Mädels im Haus das "Saufen" angefangen. Vorher eher verhalten im Konsum des doch schon recht sauberen Leitungswassers, wird jetzt richtig viel Wasser in unserem Haushalt getrunken.
Abends werden noch einmal alle Flaschen (etwa 8l) für die letzten Stunden des Tages und das Frühstück am nächsten Morgen gefüllt. Dazu wird die Anlage vor jedem Zapfvorgang kurz gespült (Spülverlust etwa 1l).
Nach dem Frühstück wird dann das Wasser für den Vormittag gezapft, nach dem Mittagessen das Wasser für den Nachmittag.

Die Filterleistung von 150gpd (gallons per day) klingt komisch und ist es auch. Eine Gallone sind 3,8l und somit sind 150 Gallonen am Tag umgerechnet 570 Liter pro Tag.
Das klingt zwar immens, aber man sollte sich den ursprünglichen Einsatz solcher Anlagen einmal zu Gemüte führen. Die Anlagen sind ja eigentlich für Aquarien gedacht. Man stutzt an dieser Stelle zunächst. Das Fische lieber osmotisches Wasser haben ist hinlänglich bekannt. Die Aquarienbesitzer sind ja häufig am putzen um die Wasserqualität aufrecht zu halten. Immer plätzert etwas Wasser wieder in den Behälter. Das es aber an andere Stelle entnommen wird und permanentn durch ein Filter gepumpt wird, ist weniger bekannt. Das Filter ist aber eben auch genau eine Osmose Anlage. Passt der Besitzer des Aquariums nicht auf, kippt das Wasser in den Becken um und auch die Fische kippen um. Der Bauch ist dann beim Schwimmen oben.
570l am Tag ist schon ein ordentliches Becken. Die Osmose Anlagen sind aber dazu gedacht über 24h hinweg in einer permanenten Filterung das Wasser im Becken umzuwälzen. Rechnet man das mal in eine Minutenleistung um, dann ist das nicht viel. 570l in 24h á 60 min ergeben 0,4l die Minute.
Entsprechend verwundert steht man dann vielleicht auch vor dem "ersten Mal" am Zapfhahn. Da dauert es dann doch mal eben 2 bis 3 Minuten um einen einzigen Liter Wasser zu zapfen. Aber man gewöhnt sich daran, seid versichert.

Etwas Sole dazu oder ein paar Scheiben Zitronen ins Wasser, alles hilft und man hat Spaß am Wasser trinken. Das Kistenschleppen entfällt komplett.
Gut, Bier und Wein müssen immer noch geholt werden, aber davon wird gar nicht mehr so viel getrunken. Das Wasser hat bei uns ganz klar die Oberhand gewonnen.

 

Projektdetails

Ein wirklich interessantes Projekt, daß hier von den Männern im Hause umgesetzt werden durfte. Die Anlage wurde im Detail geplant und dann in unserem Eck-Spülenschrank realisiert. Es hat wirklich Spaß gemacht und schon im Vorfeld zur Installation haben wir auf die neue Anlage hingefiebert. Wir erfreuen uns jeden Tag an diesem Projekt.
Übrigens, ein wichtiger Aspekt sind ja immer die Kosten für solch eine Anlage, die uns etwa 60.000l Wasser filtern wird.
Keine 450€ für die Erstinstallation und bei einem Filterwechsel keine 100€.
Aber überlegt auch mal, wer braucht 60.000l Trinkwasser im Jahr?! 60m3...!


Wir überwachen die Qualität bei jedem Zapfvorgang und über 15ppm läuft nix mehr in die Karaffe, lieber warten wir noch einen halben Liter Spülwasser ab.

 

Ihr hadert immer noch beim Thema osmotisches Trinkwasser?!

Das haben wir auch lange, denn es gibt eben auch kritische Stimmen zu diesem Thema.

Für uns waren die entscheidenden Hinweise auf der Plattform https://lebendiges-Trinkwasser.de zu finden.

Die entscheidenden Hinweise waren:
Schaut in die Natur. Aquarien brauchen osmotisches Wasser, damit die Fische leben können. Geht in den Wald und messt mal das Wasser in einem See. Es ist tendenziell osmotisch, aber natürlich auch mit Mineralien angereichert.
Messt in einem ruhigen Teil eines Gebirgsbachs, es ist osmotisch. Messt in einem Bergsee, ...osmotisch. Messt mal in einer Pfütze die etwas länger steht....osmotisch....

Warum gehen die Hunde lieber an eine Pfütze als an den Napf mit Leitungswasser?!
Viel Spaß beim Weitergrübeln. Wir haben das ja auch hinter uns.

Die Natur zeigt uns den Weg.
Wir Menschen sind ein Teil der Natur, das vergessen wir vielfach.

Sollte jetzt der Verbrauch des "Spülwassers" so einer Anlage Euer Interesse wecken, so kann nach einem Jahr Betrieb festgehalten werden, daß wir durchaus etwas mehr verbraucht haben. In 2023 wurden statt der üblichen 160m3 mit 172m3 knapp unter 10% mehr verbraucht. Wir können aber nicht festmachen, ob es ausschliesslich am Spülwasser gelegen hat.

 

Ihr habt Fragen an uns...

oder wünscht etwas Unterstützung für Eure Entscheidung, dann meldet Euch gerne bei uns. Wir helfen gerne weiter. Ihr könnt Euch unsere Anlage detailliert im Betrieb anschauen und wir versuchen mit Ideen und Anregungen zu unterstützen.
Die Männer im Hause hier, konzipieren Dir auch gerne DEINE Anlage für DEINEN spezifischen Bedarf.

Fragen kostet doch nichts...

Ihr Erreicht uns unter info23 (at) familie.sprute.de